MicrosoftTeams-image (2)
Aktuelles

BuyBay unterstützt Partner zukünftig mit InHouse-Lösungen, um Retourenmanagement nachhaltiger und profitabler zu gestalten

Amsterdam/Köln, 29. November 2022 – Mit dem Black Friday hat die die Hochsaison im E-Commerce begonnen, und der Gedanke an die Retouren der anstehenden Weihnachtssaison liegt vielen Verantwortlichen schwer im Magen. Mit jährlichen Kosten in dreistelliger Millionenhöhe[i] ist und bleibt das Thema Retourenmanagement ein Sorgenkind des Onlinehandels. Was also können Händler und Hersteller tun, um die Prozesse rund um den Umgang mit Rücksendungen zu verschlanken und Ressourcen zu sparen? Der Einsatz intelligenter Software und Prozesse kann Unternehmen dabei unterstützen, Retouren und Restposten zu prüfen, zu bewerten („Grading“) und über die am besten geeigneten Kanäle wieder zu verkaufen. Statt die Lager zu blockieren, an Wert zu verlieren und schließlich über Großeinkäufer teilweise zu Kilopreisen verkauft oder sogar vernichtet zu werden, werden sie so schnellstmöglich in den Konsumkreislauf zurückgeführt. BuyBay unterstützt bereits zahlreiche Partner durch die Übernahme der Rücksendeprozesse. Nun hat der Retourenspezialist erste Pilotprojekte mit Partnern gestartet, die BuyBay Software als Inhouse-Lösung direkt vor Ort einzusetzen, um Transportwege zu verringern und das Retourenmanagement noch nachhaltiger zu gestalten.

„Viele unserer Partner bevorzugen die Auslagerung der oft aufwändigen Produkttests und Waren-Aufbereitung an BuyBay. Gerade Anbieter mit besonders diversifiziertem Portfolio können die notwendigen Test- und Grading-Prozesse für alle Warengruppen gar nicht intern abdecken“ erklärt Alexander Lange, Head of Business Development Deutschland bei BuyBay. „Es gibt aber auch Branchen und Anwendungsfälle, bei denen es von Vorteil wäre, wenn die Prozesse inhouse stattfinden könnten. Vor allem bei großformatigen Produkten, beispielsweise Haushaltsgeräten (weiße Ware) oder Möbeln, ließe sich durch das Vermeiden von Transportwegen der logistische Aufwand und der Versand der Waren reduzieren und damit Kosten und Emissionen einsparen. Daher haben wir uns entschieden, Partnern unsere Software zukünftig auch für die Verwendung im eigenen Warenlager zur Verfügung zu stellen.“

Smarte Software als Grundlage für intelligentes Retourenmanagement

In den letzten Jahren hat sich BuyBay als Partner für die Auslagerung von Teilen oder des gesamten Retourenprozesses etabliert und arbeitet erfolgreich mit bekannten E-Commerce-Unternehmen sowie Markenherstellern zusammen. Grundlage des Erfolgs von BuyBay und Herzstück des intelligenten Retourenmanagements ist die inhouse entwickelte Software des Unternehmens. Mithilfe dieser Softwarelösung werden sämtliche Prozesse im Retourenmanagement mit Informationen und KI-gestützten Algorithmen unterstützt.

Schritt 1: Wareneingang und Routing

Die Software-Komponente „Vault“ ermöglicht sofort beim Eingang eines zurückgesendeten Produkts ein automatisiertes Routing und eine erste Bewertung anhand von vordefinierten Regeln sowie externer Informationen. Die wichtigste Basis ist dabei die sogenannte EAN (European Article Number), welche Auskunft über die Produktkategorie, den aktuellen Preis, die Farbe und weitere Produktmerkmale der Retoure gibt.

Schritt 2: Grading und Testprozesse

Das Modul „Verdict“ gibt anhand dieser Informationen die Schritte für den passenden Grading-Prozess vor. Dabei ermittelt die Software beispielsweise, welche Testprozesse notwendig sind und bewertet, ob sich eine Aufbereitung lohnt. Je nach Warengruppe, können diese Prozesse vom Probewaschgang einer Waschmaschine über Pixeltests bei TV-Bildschirmen bis zur professionellen Datenlöschung bei Elektronikgeräten und Datenträgern reichen.

Schritt 3: Auswahl des Verkaufskanals

Als nächstes gilt es den am besten geeigneten Verkaufskanal zu ermitteln. Das Software-Modul „Flux“ schlägt auf Basis des Produktzustandes sowie weiterer Informationen den am besten geeigneten Kanal sowie die passende Vermarktung vor und kann diese automatisiert einleiten. Verkaufsplattformen können dabei der eigene Webshop des Partners, externe B2C-Marktplätze oder Auktionsplattformen wie die BuyBay-eigene Plattform BELUGA Auctions sein. Auch die Vorgaben der Verkaufskanäle werden dabei berücksichtigt. Einige Marktplätze nehmen beispielsweise keine Produkte mit optischen Mängeln an, sondern nur neuwertige Ware, bei der z.B. lediglich die Verpackung beschädigt ist.

Schritt 4: Schneller Verkauf zum bestmöglichen Preis

Um den bestmöglichen Preis zu ermitteln, der für Käufer attraktiv ist und dabei trotzdem Verkäufern den höchstmöglichsten Gewinn bringt, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Das Software-Modul „Cassandra“ überwacht die Marktpreise für hunderttausende Produkte. Dabei berücksichtigt die Lösung den Produktzustand, Produktsuchanfragen sowie verschiedene weitere Datenquellen. Durch die sich schnell ändernde Marktsituation, werden die Preise mehrmals täglich aktualisiert und entsprechend angepasst. Auf diese Weise hilft die Software dabei, den Artikel in kurzer Zeit zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. So wird ein weiterer Wertverlust durch das zu lange Lagern von Retouren verhindert. Beispielsweise beträgt der Zeitraum für den Wiederverkauf der Retouren durch BuyBay maximal 90 Tage.

Effizienz und Nachhaltigkeit

KI-gestützte Anwendungen und (teil)automatisierte Prozesse eröffnen neue Wege, mit denen Retouren- und Rücksendekosten drastisch reduziert werden können. Wenn die Prozesse mithilfe der Software direkt im Lager eines Herstellers oder Spediteurs durchgeführt werden, lassen sich zusätzlich Kosten und Emissionen für den Transport zu BuyBay einsparen. Somit wird das Retourenmanagement des Partners noch nachhaltiger, Prozesse werden verschlankt und Ressourcen gespart. Ab 2023 werden erste Partner von BuyBay, führende Marken und große Fulfillment-Unternehmen, die Software inhouse einsetzen.

Über BuyBay

BuyBay ist ein aufstrebendes, technologieorientiertes Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden, das davon überzeugt ist, dass das Retouren- und Überbestandsmanagement, einschließlich des Wiederverkaufs, besser, transparenter und nachhaltiger funktionieren kann. Die Vision des Unternehmens ist es, „zurückgesandten Produkten ein zweites Leben zu schenken“. Und damit nicht nur die Welt nachhaltiger zu machen, sondern auch den Gewinn seiner Partner zu steigern. https://www.buybay.com/de

Pressekontakt

GlobalCom PR Network
Wibke Sonderkamp / Martin Uffmann
wibke@gcpr.net/ martin@gcpr.net
+49.89.360.363-40 / -41

Unternehmenskontakt

Alexander Lange – Head of Business Development Deutschland
alexander.lange@buybay.com
Jessica Weber – Business Development Manager Deutschland
Jessica.weber@buybay.com

Verwandte Artikel

  1. Conrad image

    Conrad optimiert Retourenmanagement durch Partnerschaft mit BuyBay

    „Wir investieren viel Zeit und Sorgfalt, um die Produktbeschreibungen detailliert und aussagekräftig zu gestalten, um so die Anzahl der Rücksendungen von Anfang an einzugrenzen“, erklärt Mathias Lindner, Senior Director Supply Chain bei Conrad. Trotzdem lassen sich Retouren nie ganz vermeiden und deren bequeme und einfache Handhabung gehört heute für die Kunden zu einem Auswahlkriterium ihrer Anbieter. Dies hat uns dazu bewogen, bereits 2021 unseren Kunden ein eigenes Conrad-Retourenportal zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig ist es für uns ein Bereich, in dem wir viel Wert auf transparente, sichere und möglichst nachhaltige Prozesse legen, die im Einklang mit unserer Geschäftsstrategie stehen.“

  2. BuyBay

    Retourenmanagement im Onlinehandel auf dem Prüfstand

    Rücksendungen zählen weiterhin zu den größten „Gewinnschluckern“ im E-Commerce. BuBay erklärt warum Retourenprozesse vor allem in 2023 eine wichtige Rolle in der Geschäftsstrategie von E-Commerce Unternehmen spielen und welche neuen Wege Anbieter einschlagen könnten.

  3. MicrosoftTeams-image (1)

    Herausforderungen im Weihnachtsgeschäft 2022

    Mit dem Black Friday und der Cyber Week beginnt die Hochsaison im Onlinehandel. Nach den rückläufigen Zahlen im E-Commerce also eigentlich ein Lichtblick. Experten und Studien sehen jedoch einige Problemstellungen für die Weihnachtssaison 2022 – allen voran die schrumpfende Kaufkraft der Konsumenten sowie Lieferschwierigkeiten.